First Wave Coffee

„First Wave“ Kaffee

Die erste Welle sorgte dafür, dass Kaffee für jedermann zu haben war. Was vorher der Oberschicht in Kaffeehäusern vorbehalten war, gab es nun auch gemahlen und vakuumisiert im Supermarkt und war somit nun für jeden erschwinglich. Ein günstiges Massenprodukt, für jeden erhältlich der Lust darauf hatte.

Second Wave Kaffee

„Second Wave“ Kaffee

Die zweite Welle des Kaffees steht für den wirtschaftlichen Faktor des Vertriebs außer Haus. Somit war nun fertig aufgebrühter Kaffee überall „to go“ im Pappbecher zu haben, egal ob bei Filialen großer Ketten oder am Automaten. Die Qualität spielte eine untergeordnete Rolle, Hauptsache günstig und heiß sollte der Kaffee sein und überall jederzeit zu haben.

„Third Wave“ Kaffee

Die dritte Welle steht für das erwachte Bewußstein für Qualität und Ehtik. Denn nun ist, abgesehen von der Qualität, auch die Herkunft und eine faire Entlohnung der Bauern in den Herkunftsländern wichtig. Die Kunden sind mittlerweile bereit angemessene Preise zu bezahlen, werden dadurch aber mit qualitativ hochwertigen Spitzenkaffees belohnt.

Die Kaffeekirsche

Die Kaffeekirsche

Die Kaffeekirsche ist die Frucht der Kaffeepflanze. Diese enthält meist zwei Kerne, die eigentlichen Kaffeebohnen. Trotz vieler verschiedener Sorten die es gibt, hat sich das Angebot auf die Sorten Arabica und Robusta reduziert. Andere Sorten spielen wirtschaftlich kaum eine Rolle.

Kaffeepflanzen in höheren Lagen wachsen langsamer und tragen dadurch größere Kaffeekirschen und somit auch größere Samen. Die Größe der Kaffeebohne ist eines der Merkmale, die bei der Beurteilung der Qualität eine Rolle spielen.

Die Aufbereitung

Es gibt drei unterschiedliche Aufbereitungsarten. Meistens wird Kaffee nass (washed) oder trocken (natural) aufbereitet. Seltener dagegen ist die halbtrockene Aufbereitung (semi-washed). Die Aufbereitsungsart hängt auch meist von der Kaffeesorte ab. So wird Robusta Kaffe in der Regel trocken aufbereitet, Arabica dagegen meist nass. Dies geschieht bereits in den Herkunftsländern. Nass aufbereitete Rohkaffes bezeichnet man als „Milds“.

Natural

Die Kaffeekirsche

Nach der Ernte werden die frischen Kaffeekirschen sortiert und so lange in der Sonne getrocknet, bis sich die Bohnen ohne Rückstände aus der Frucht herausschälen lassen. Dies dauert in etwa drei bis fünf Wochen. Der richtige Trockengrad ist erreicht, wenn man beim Schütteln der Frucht die nun lose sitzenden Kaffeebohnen klappern hört.

Washed

Die Kaffeekirsche

Die vorsortierten Kaffeekirschen werden maschinell im Pulper vom Fruchtfleisch befreit und lagern danach ca. 15 bis 35 Stunden im Wasserbecken. Durch die Lagerung im Wasser beginnt ein Gährungsprozess, die Fermentation. Danach wird der Kaffee nochmals gewaschen um restliche Fruchtfleischreste zu entfernen.

Semi-Washed

Die Kaffeekirsche

Ähnlich wie bei der nassen Aufbereitung, wird das Fruchtfleisch maschniell entfernt. Allerdings findet hierbei kein Gärungsprozess statt, denn der Kaffee trocknet bei dieser Aufbereitungsart mitsamt Fruchtfleischresten. Gegebenenfalls werden die Kaffeebohnen vor der Trocknung noch gewaschen.

Der Mahlgrad

Grundsätzlich hat Filterkaffee einen viel gröberen Mahlgrad als Espresso. Je nach Bohne bzw. Mischung, muss man den perfekten Mahlgrad finden. Dieser geht einher mit dem Druck beim Tampern. Solltet ihr öfter mal unterschiedliche Espressobohnen verwenden, empfehlen wir euch Mühlen, die es euch ermöglichen mehrere Mahlgrade zu speichern.

Kaffeebohnen Mahlgrad
Die Kaffeekirsche

Das Wasser

Eine gute Wasserqualität ist Grundvoraussetzung für die Zubereitung des Kaffees. Wobei hier durchaus über Sinn und Unsinn streiten darf. Leitungswasser ist unserer Ansicht nach ausreichend. Informiert euch, wie die Wasserqualität in eurer Gegend ist. Wissenswertes findet Ihr auf der Website des örtlichen Versorgungsdienstleisters. Grundsätzlich empfehlen wir das Wasser zu filtern. Das macht das Wasser weicher und lässt eure Espressomaschine nicht verkalken.